Echnaton und Nofretete
Das Pharaonenpaar Echnaton und Nofretete zählt zu den faszinierendsten Gestalten der altägyptischen Geschichte. Die geheimnisumwobene Portraitbüste der Königin vom Nil im Berliner Ägyptischen Museum ist eines der großen Meisterwerke aus dem Altertum.

Echnaton und Nofretete: Nur die Sonne war Zeuge
Echnaton, Gemahl der legendären Nofretete, entfachte eine religiöse Revolution, als er um 1360 vor Christus Pharao wurde. Er verbot seinen Untertanen die Vielgötterei und befahl stattdessen die uneingeschränkte Verehrung des Sonnengottes Aton. Die ägyptische Bevölkerung fühlte sich von ihrem Herrscher allein gelassen und unterwarf sich den Neuerungen nur zum Schein. Heute trägt Echnaton den Beinamen "Ketzerkönig", da er sich lieber der Religion und der Anbetung Atons widmete, als sich um die Bedürfnisse seines Landes und des Volkes zu kümmern.

Echnaton und Nofretete: Der Fluch von Amarna
Echnaton, Gemahl der legendären Nofretete, entfachte eine religiöse Revolution, als er um 1360 vor Christus Pharao wurde. Er verbot seinen Untertanen die Vielgötterei und befahl stattdessen die uneingeschränkte Verehrung des Sonnengottes Aton. Die ägyptische Bevölkerung fühlte sich von ihrem Herrscher allein gelassen und unterwarf sich den Neuerungen nur zum Schein. Mit den Methoden der Hightech-Analyse wird in Laboratorien untersucht, ob die gesamte Herrscherdynastie Echnatons an Erbkrankheiten litt.

Echnaton und Nofretete: Die Mumien der Ketzer
Erbarmungslos wurden die Denkmäler des Herrscherpaares Echnaton und Nofretete zerstört. Die Priester erklärten Echnaton zum Ketzer, selbst das Königsgrab wurde geschändet. Doch was geschah mit den Mumien? Erst Mitte des 19. Jahrhunderts drangen Gerüchte über einen vergessenen Pharao nach Europa. Erste Hinweise auf Echnaton fand der Forscher Richard Lepsius, der eine erstaunliche Entdeckung machte: An beiden Nilufern fand er Hinweise auf einen Pharao, dessen Name in der Königsliste fehlt. Heißt dieser Pharao Echnaton? Doch letzte Beweise fehlen. Zusammen mit Forschern gehen die Autoren auf Indiziensuche in das "Tal der Könige" nach Theben.
